Die Vatikanischen Museen vor normalen Eintrittszeiten
 

Zu sprichwörtlicher aller Herrgotts-früh (eine Stunde vor normalen Öffnungszeiten) lassen sich die Vatikanischen Museen mit Aufpreis allemal besser genießen.
Wir betreten den Museumskomplex um ca. 8:00h und haben so mehr "Luft" bevor die Massen kommen.

Der Rundgang gestaltet sich ähnlich wie jener zu normalen Öffnungszeiten, mit dem Vorteil dass man die Vatikanischen Museen ohne Andrang genießt.

 

weitere Informationen

Die Vatikanischen Museen wuchsen als historischer Museumskomplex im Laufe der Jahrhunderte um die vatikanischen Paläste herum. Die Päpste sammelten eifrig: über 1000 Jahre Sammlertätigkeit lässt sich kaum toppen - welches europäische Adelsgeschlecht regierte schon so lange?

Diese Führung gibt einen sehr schönen stilgeschichtlichen Überblick: Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock, Moderne. Und das vom Feinsten. Die ausgestellten also sichtbaren Kunstexponate sind 33.000, man bräuchte eine Woche um sie alle zu sehen. Wir besuchen nur eine Auswahl an Kunstwerken, vornehmlich antike Skulpturen (Apollo von Belvedere, Laokoon, etc.) im Oktogon, die zum Verständnis der Antikenrezeption in der Renaissance dienen sollten. 

Dann begeben wir uns durch die historischen Räume (Galerie der Wandteppiche; Galerie der geographischen Landkarten), kommen so zu den vatikanischen Stanzen, die im Auftrag der Renaissance-Päpste zwischen 1508 und 1525 von Rafael und seiner Werkstatt mit reichen Fresken ausgeschmückt wurden. Anschließend erreichen wir die Sixtinische Kapelle. Die Decke und die Stirnwand am Altar wurden resp. 1508 und 1536 vom großen Michelangelo freskiert, die Ausmalung der Langhaus-Wände stammen von Künstlern der florentinischen Hochrenaissance.

Im Anschluss geht es rein in die noch leere Peterskirche.

Hinweis 1: Seit ca. zwei Jahren herrscht in der Sistina auch für Führer absolutes Schweigegebot. Wir werden die Sistina vor dem Besuch am Belvedere-Innenhof anhand von Paneelen erklären. Regel des Vatikans.

Hinweis 2: Seit der neue Papst Franziskus den Ton angibt, ist der Vatikan immer stärker Ziel von schwärmenden Pilgern geworden. Dies führt zu einer sehr starken Besucherzahl, vor allem im Zusammenhand mit religiösen/kirchlichen Veranstaltungen (Feiertage, Heiligsprechungen...). Zudem noch die erhöhten, Flughafen-ähnlichen Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen seit den jüngsten Nah-Ost-Ereignissen die man NICHT umgehen kann.

Info zur tour

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Dauer: 3 Stunden

Anspruch: hoch

Treffpunkt: am Eingang der Vatikanischen Museen - Zeit: 7:30h

Ende: Petersplatz

Touristische Route: Ja

öffentl.Verkehrsmittel: Nein

Preis: p.P. 30€ - 90€ (je nach Teilnehmerzahl)

Zusätzl. Eintritte: ja

Rezensionen

Fritz, Lisa, Wiebke Androsch (Berlin)
 

Der Vatikan zu frühen Zeiten lohnt sich auf jeden Fall! Aber dann ist man platt und wir haben den Nachmittag in einem Park (Borghese-Parco) verbracht. Sehr viel Informationen, dann das frühe Aufstehen, also eher was für große Kultur-Fans.

Familie Franz Markowitz (Memmingen)
 

Wir (Ehepaar mit dreri erwachsenen Kindern) trafen uns in Rom und haben gleich am ersten Tag den Vatikan mit romaculta am Programm. Wie per Mail vereinbart, trafen wir uns sehr früh am morgen im Vatikan uns besuchten eine Auswahl der Kunstwerke. Genuss pur - die Museen waren (fast) leer. Ganz toll.
Nicht so günstig, das muss man sagen. Aber wir haben für diesen Genuss gerne bezahlt.

Ralf Hennings (Hannover)
 

Eine Stadtführung um 7:30 Uhr? Wir müssten im Vorfeld schlucken. Freunde von uns aber berichteten schreckliche Zustände in den vatikanischen Museen und rieten unbedingt den frühen Eintritt. In der Tat hat es sich gelohnt. Die Führung mit Fulvio war schlichtweg genial, er hat uns in den noch leeren Museen einen tollen Querschnitt durch die Epochen vermittelt. Um 10:00h war aber die Sistina schon eher voll.

Frauke Hofer-Anstetter (München)
 

Mit Romaculta sind wir in den Vatikan gegangen und trafen uns um 7:30h am Eingang der Vatikanischen Museen. Anfangs etwas schwierig, diese brutale Zeit zu akzeptieren, wir waren schließlich im Urlaub. Aber diese Variante erwies sich als die Beste: wir waren nahezu allein in den Museen, die Stanzen von Raffael waren leer. Die Sistina war um ca. 10:00h nicht menschenleer aber doch genießbar. Anstrengend aber empfehlenswert.